Der Einzelgänger

Als Klassenlektüre im Schroedel-Verlag, inzwischen in der 6. Auflage, mit Lehrerbeiheft und Schülertagebuch. An vielen Schulen wird auch der zweite Band, Sklaven und Herren, gelesen.

Nichts für schwache Nerven!

Köln, Hans-Bödecker-Schule: Der Einzelgänger Kai Lichte stürzt eines Morgens unter mysteriösen Umständen vom Dach der Schule und entgeht dabei nur knapp dem Tod. Dieser erschreckende Vorfall wirft Fragen auf, die es zu klären gilt: War es Selbstmord oder wurde er gar vom Dach gestoßen? Wird Kai das Ereignis unbeschadet überstehen? Kais Klassenkameraden Tim, Doro, Lena und Jan sind geschockt und wollen diesen rätselhaften Fall so schnell wie möglich lösen. Dabei machen sie dem griesgrämigen Kommissar Lohmann Konkurrenz. Sie sind dem unbeholfenen Kommissar immer einen Schritt voraus.

Zur Hilfe eilt ihnen Lenas Großvater Günter Grün. Der junggebliebene und abenteuerlustige Ex-Kommissar mit dem siebten Sinn gibt seiner kriminalistischen Leidenschaft nach und wird dabei mehr oder weniger ungewollt zum 5. Banden-Mitglied. Die Freunde kommen dem Geheimnis um Kais Sturz gefährlich nahe. Doch wird es ihnen gelingen das Rätsel zu lösen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Empfohlen ab 11 Jahren

  • ursprünglich erschienen im Verlag arsEdition, Februar 2007
    Umfang 183 Seiten, gebundene Ausgabe
    Bestellen (amazon) ISBN 3-7607-2444-2
  • als Hörbuch
    Verlag Jumbo Neue Medien März 2007
    Umfang 2 CDs
    Sprecherin Maxi Wolf
    Bestellen (amazon) ISBN 3-8337-1851-X
  • Jetzt als Schulbuchausgabe im Schroedel Verlag, 2013
    Textausgabe mit Materialien
    Umfang 176 Seiten
    Bestellen (amazon) ISBN 978-3-507-47446-8

Hörprobe

Pressestimmen

Mensch, mir läuft es kalt den Rücken herunter, wenn ich so was lese/höre. Ich frage mich, ob ich damals einfach Glück hatte, dass es so etwas an meiner Schule nicht gab oder ob ich es nur nicht sah … Aber momentan muss ich wirklich heftig schlucken. Das ist echt herb, was man hier liest. Tatort-Autor Klaus-Peter Wolf (jau, der für die Filme) schreibt u.a. auch Kinderbücher. Diese ebenso spannend wie die Kost für Erwachsene … Es wirkt nicht wie platte Kiddie-Detektive á la TKKG, sondern wirklich großartig! Es könnten die Kinder von neben an sein. Erowyinn, SaraSalamander.de
[…] Der erfolgreiche Tatort-Drehbuchautor und preisgekrönte Schriftsteller Klaus-Peter Wolf hat mit diesem ersten Teil seiner aktuellen Krimi Reihe Treffpunkt Tatort eine neue Krimi-Ära für Kinder und Jugendliche eingeläutet.[…] Fazit: Ein spannender wie auch realistischer, der diese Attribute auf jeden Fall verdient hat. Gerade die ehrlichen, einfühlsamen und direkten Beschreibungen der Geschehnisse machen die Ermittlungen der vier Freunde so interessant. Gängige Tabus werden gebrochen und der junge Leser wird mit einer harten Realität konfrontiert. Lesenswert; aber nichts für schwache Nerven. Anne Bruns, Kinderbuch-Couch.de
Maxi Wolf erzählt diese spannende und zugleich anrührende Geschichte mit der nötigen Spannung und dem Einfühlungsvermögen, welches das Thema Suizid verlangt. Entstanden ist eine eindrucksvolle CD, die spannend verpackt deutlich macht, wie wichtig es ist, sich um den Nächsten zu kümmern. Buchprofile, Medienempfehlungen für die Büchereiarbeit, 10.08.2007, zur Hörbuchversion
Der spannende Krimi aus der Reihe Treffpunkt Tatort wird von der Tochter des Autors gelesen. Schulblatt des Kantons St. Gallen, 15.05.2007, zur Hörbuchversion
Sprecherin Maxi Wolf interpretiert die Story ihres Vaters fast emotionslos, authentisch schulmädchenhaft – und treibt damit die Spannung in die Höhe. Jetzt wird am Abend nicht mehr heimlich unter der Decke gelesen, sondern gelauscht! Focus Schule, Mai/ Juni 2007, zur Hörbuchversion
Klaus-Peter Wolfs Tochter Maxi, eine junge Schauspielerin, liest unter Vaters Regie die Geschichte: Unbeirrbar, mit Dortmunder Dialekt, der Altersgruppe nah. ekz-Informationsdienst, Mai 2007, zur Hörbuchversion
Fürwahr, Klaus-Peter Wolf, Autor etlicher Tatort-Drehbücher, weiß die Spannung bis zur letzten Zeile zu halten! Birgitta Mogge-Stubbe, Rheinischer Merkur, April 2007

Über die Entstehung der neuen Reihe

Die Initialzündung für die Reihe Treffpunkt Tatort haben Schüler gegeben. Auf meinen Lesereisen hörte ich immer wieder die gleichen Fragen: Schreiben Sie auch Krimis für Jugendliche? Ich saß in den Schulklassen vor Kindern, die mit mir fachkundig über meine Tatorte und Psychothriller redeten. Nur: Diese Bücher oder Filme hatte ich nicht für sie geschrieben. Ich erkannte, dass die jungen Leute sich in den scheinbar für sie gemachten Krimis nicht ernstgenommen fühlten. Darin war zu viele heuchlerische heile Welt. Es wurde zu viel ausgespart. Die Tabus erdrückten die Erzählungen. Geschichten wie: Wer hat den Fußballpokal gestohlen?, sind eben keine echten Krimis. Sie tun nur so als ob.

Also begann ich mit den dramaturgischen Mitteln des Tatorts echte Krimis für Jugendliche zu schreiben. Darin kommen sie nicht nur vor, sie und ihre Probleme werden ernst genommen. Die Krimis enthalten erschreckend viel Lebenswirklichkeit. Das tut den Jugendlichen gut. Im Ton sind sie so gehalten, dass von Anfang an zwischen den jungen Lesern und mir ein Pakt geschlossen wird: Ich zeig dir etwas Erschreckendes, aber die Geschichte wird gut ausgehen. So ist auch das Grauen zu ertragen und erzählbar.

Die Jugendlichen brauchen diesen Grusel, diesen Blick in den Abgrund der menschlichen Seele. Sie wissen, dass so etwas existiert und wollen in Literatur, Hörbuch und Film lernen, damit umzugehen. Ich habe diese Krimis auf meinen Lesereisen getestet. Von der vierten bis zur zehnten Klasse hatte ich aufmerksame, ja begeisterte Zuhörer. Von der Grundschule bis zum Gymnasium. Geht das denn? Oh ja. Wirklich gute Krimis müssen ja auch den Herrn Professor fesseln und von seiner Putzfrau genauso gerne gelesen werden.

Besonders glücklich bin ich darüber, daß mit Maxi Wolf eine junge Sprecherin gewonnen werden konnte, die nah an der Zielgruppe ist und mit ihrer erfrischenden Stimme Spannungsbögen aufbauen kann, ohne dass dabei die Zuversicht auf ein glückliches Ende verloren geht. Sie schafft mit ihrer Stimme eine Atmosphäre, die anheimelig und gruselig gleichzeitig ist. Genau diese Mischung brauchen meine Geschichten.