Donnas Baby

Am liebsten wäre Jens ja Saxophonist bei den Motherfuckers, dann müßte er auch nicht mehr Autos knacken, um an Kohle zu kommen. Doch dann verliebt er sich in Donna. Sie geraten in einen Skandal, den sie nicht auf sich beruhen lassen können.

Donna wird schwanger. Aber die Frauenärztin hat ihre eigene Sicht der Dinge: Frauen, bei denen sie eine Abtreibung befürchtet, sagt sie erst nach dem dritten Monat, daß sie schwanger sind. Dann ist es für einen Eingriff zu spät. Doch für Donna und Jens hat das ganz andere Konsequenzen als erwartet.

Klaus-Peter Wolfs hochspannender und authentischer Roman wurde wie viele seiner bisherigen Bücher ebenfalls verfilmt.

  • Erstausgabe Scherz, 1998
    Umfang 381 Seiten, broschiert
    ISBN 3-502-11861-2
  • 2. Auflage Scherz, 1999
    Umfang 380 Seiten, broschiert
    Bestellen (amazon) ISBN 978-3-502-5171-46

Pressestimmen

Das Buch sorgte lange vor Erscheinen für Aufregung [...] Klaus-Peter Wolfs langjähriger Freund Peter Lohmann, der Wolf-Romane wie „Traumfrau“ und „Kapuzenmann“ in seinem kleinen Galgenberg-Verlag in Hamburg herausbrachte und zu Bestsellern machte, ist nun Geschäftsführer des Scherz-Verlages und bewirbt dort das Buch „Donnas Baby“ mit einer groß angelegte Kampagne. Zu Recht! Klaus-Peter Wolfs neuer Roman erzählt von der Gier des Lebens nach sich selbst. Es ist die alte Geschichte von Romeo und Julia, sie ist monumental und sie kommt doch mit Leichtigkeit daher. Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte von zwei Liebenden, sondern entwirft ein Porträt unserer Zeit uns Gesellschaft. Beim Lesen spüren wir den Riss, der durch die Personen geht, in uns selbst. Es ist ein Echolot der Seele. Klaus-Peter Wolfs Romane haben die Leser immer unter die Oberflächlichkeit moderner Betrachtungsweisen geführt. Er hat mit seinen Romanen auf verdeckte Wunden in der bunten Mediengesellschaft hingewiesen und uns gezeigt, was uns krank macht [...] Am Ende des Buches ist der Leser ein bisschen glücklicher als vorher. Wolf hat uns zu den eigentlichen Dingen des Lebens zurückgeführt, lässt uns tief durchatmen und zeigt uns wieder, worum es wirklich geht im Leben. Nach der Lektüre hat man das erfrischende Gefühl, dass Menschen einen freien Willen haben und Dinge veränderbar sind. Harald Loch, Trierischer Volksfreund, September 2000

Klaus-Peter Wolfs Roman „Donnas Baby“ wird von der Kritik hoch gelobt. Das Buch erzählt von der Liebe in schwierigen Zeiten, von Beziehungen, die in Krisen wachsen, statt in ihnen unterzugehen. Wen wundert es, dass dieser Roman, wie viele andere Klaus-Peter-Wolf-Bücher auch, verfilmt werden wird? Rhein-Zeitung, 22.12.1999