Jens-Peter und der Unsichtbare

Jens-Peter und der Unsichtbare
beim Psychologen

Jens-Peter und der Unsichtbare

Jens-Peter ist sich ganz sicher, dass es das Ungeheuer, das unüberhörbar in der Heizung blubbert oder als Sofakissen getarnt hinterhältig auf der Lauer liegt, wirklich gibt. Nur seine Eltern wollen ihm nicht glauben.
Doch Jens-Peter und der Unsichtbare nehmen den Kampf gegen das Monster auf. Die Ereignisse überschlagen sich, als Tante Kea auf die Idee kommt, Jens-Peter zu einem Psychologen zu schicken. Natürlich lässt der Unsichtbare Jens-Peter nicht im Stich …

Leseprobe

1 Eiche massiv

Jens-Peter wird verfolgt. Er ahnt es schon seit Tagen. Jemand beobachtet ihn. Jens-Peter spürt die Blicke auf seinem Rücken brennen. Zwischen den Schulterblättern. Genau dort, wo er beim Waschen nicht hinkommt. Aber wenn er sich umdreht, sieht er niemanden. Und trotzdem ist da etwas. Jens-Peter weiß es. Das Ding ist nicht menschlich. Ein Monster vermutlich. Es läuft seit Sonntag hinter ihm her. Genau seit Sonntagnachmittag. Als Jens-Peter mit Julia aus dem Kino kam, spürte er die Blicke zum ersten Mal. Das Monster war von der Leinwand gesprungen und seitdem verfolgt es ihn. Es ist sauer auf ihn. Jens-Peter hatte im Kino den Arm um Julia gelegt und stolz behauptet: »Keine Angst, Julia. In Wirklichkeit gibt es solche Monster nicht.«
Der Unsichtbare hatte ihn sofort gewarnt: »Erzähl nicht so etwas, Jens-Peter! Diese Monster können tierisch sauer werden, wenn man behauptet, dass es sie nicht gibt. Zwing das Untier nicht zu beweisen, dass es lebt.«
Aber Jens-Peter wollte, wie so oft, nicht auf den Unsichtbaren hören. Das hat er nun davon. Jetzt wird er das Monster nicht mehr los …

Pressestimmen

»Sofort gewann er die Herzen aller, als er sein Buch aufschlug.«Kinderbuch-Autor in der Südensee-Schule zu Gast – Flensburger Tageblatt – 17.11.2004

»Was für ein Schriftsteller!«von Ulrich Adolphs – Frankfurter Allgemeine Zeitung – 20.10.2000

»Markant sein kleines Zöpfchen an der rechten Seite, Vollbart und dazu dies schelmische Lachen. Klaus-Peter Wolf freut sich diebisch beim Zuschauen in der Aula der Orientierungsstufe Ost. Dort proben Sechstklässler an der letzten Fassung ihrer Inszenierung von Wolfs Erfolgsstücken aus der ›Jens-Peter und der Unsichtbare‹-Reihe.«Hildesheimer Allgeneine Zeitung – 15.5.2004

Mehr aus der Serie

Buch 74