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»Sklaven und Herren«
wird für die ARD verfilmt
PRESSEINFORMATION Hessischer Rundfunk
hr dreht neuen Fernsehfilm fürs Erste
Unter dem Arbeitstitel »Sklaven und Herren« dreht der Hessische Rundfunk (hr) in Frankfurt und Umgebung einen Fernsehfilm für das Erste. Der Film schildert, wie der 13-jährige Klaus von dem älteren Mitschüler Yogi zum »Sklaven« gemacht wird. Dazu verlangt Yogi »Mutproben« von Klaus, die er mit seinem Foto-Handy filmt. Erst als Klaus sich seiner Schwester Tina anvertraut, gibt es Hoffnung für ihn, sich von seinem »Herrn« zu befreien.
Psychoterror an einer Schule: Die 18-jährige Tina erfährt von ihrem Bruder Klaus, dass er von ihrem Mitschüler Yogi gezwungen wurde, sie im Bad mit einer WebCam zu filmen. Alles fing harmlos an, aber jetzt ist Yogi im Besitz von Handyfilmen, die Klaus kompromittieren und extrem peinlich für ihn sind. Damit hat Yogi ihn in der Hand und fordert beispielsweise von ihm, eine Kamera in der Mädchen-Umkleidekabine zu installieren. Tina stellt Yogi zur Rede. Sie will, dass er Klaus in Ruhe lässt. Darauf geht Yogi erst ein, als Tina sich selbst als »Sklavin« anbietet. Sie ahnt nicht, auf welch gefährliches Spiel sie sich damit einlässt. Auch der Vertrauenslehrer der Schule, Herbert Schäfer, versucht hinter das merkwürdige Verhalten von Klaus, Tina und ihren Mitschülern zu kommen. Dann sieht er durch Zufall auf einem Schüler-Handy den Film, auf dem Klaus die Scheibe seines Autos einwirft und eine Foto-Tasche klaut. Schäfer versucht, Klaus zu überzeugen, gegen Yogi auszusagen. Doch damit gerät auch Schäfer in den Strudel um Yogis zerstörerische Kraft …
»Sklaven und Herren« wird voraussichtlich am Mittwoch, 12. November 2008, um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Es spielen u.a. Paula Schramm, Franz Dinda, Leonard Carow, Fabian Busch, Anna Thalbach, Pegah Ferydoni, Sonja Gerhardt, Susanne Schäfer und Marie Zielcke. Regie führt Stefan Kor natz, das Drehbuch schrieb Klaus-Peter Wolf nach Motiven seines gleichnamigen Jugendromans. An der Kamera steht Dominik Schunk. Für die Ausstattung zeichnet Betina Schepp verantwortlich. Die Produktionsleitung hat Uli Dautel. Verantwortliche Redakteurin ist Lili Kobbe.
Besetzung
- Tina
- Paula Schramm
- Yogi
- Franz Dinda
- Klaus
- Leonard Carow
- Herbert Schäfer
- Fabian Busch
- Carla Pohl
- Anna Thalbach
- Aysche
- Pegah Ferydoni
- Lisa
- Sonja Gerhardt
- Tibor
- Vinzenz Kiefer
- Helene Quast
- Susanne Schäfer
- Bärbel Büttner
- Marie Zielcke
- Direktor
- Horst-Günter Marx
- und andere
Stab
- Buch
- Klaus-Peter Wolf
- Regie
- Stefan Kornatz
- Regieassistenz
- Björn Krüger
- Kamera
- Dominik Schunk
- Ton
- Klaus Eul-Musial
- Szenenbild
- Betina Schepp
- Requisite
- Julia Jaeniche, Sabine Pankow
- Kostüme
- Francesca Merz
- Maske
- Michael Holler, Katharina Pitschnig
- Schnitt
- Ulrike Hano
- Produktionsleitung
- Uli Dautel
- Redaktion
- Lili Kobbe
- Drehort
- Frankfurt am Main und Umgebung
Biografische Notizen
Stefan Kornatz (Regie),
Jahrgang 1968, studierte nach seiner Ausbildung beim Finanzamt in Hamburg Soziologie und Wirtschaft. Zeitgleich arbeitete er als Filmvorführer im Hamburger Abaton Kino. Nach dem Diplom sammelte er zunächst Erfahrung am Theater. Am Berliner Ensemble war er Regieassistent bei Peter Zadek. Seit 1998 ist Stefan Kornatz auch als Regieassistent fürs Fernsehen tätig. Er arbeitete mit den Regisseuren Edward Berger, Lars Kraume, Hajo Gies, Thomas Stiller und Aelrun Goette zusammen und war dabei oftmals als freier Mitarbeiter für den Hessischen Rundfunk tätig. 2006/2007 realisierte er mit Hilfe des hr den 20-minütigen Kurzspielfilm »Lebenswandel – see you at home«, der von 14 internationalen Filmfestivals eingeladen wurde.
Klaus-Peter Wolf (Buch),
Jahrgang 1954, lebt als freier Schriftsteller und
Drehbuchautor in Norden und gilt als leidenschaftlicher Geschichtenerzähler. Seine zahlreichen Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden in 24
Sprachen übersetzt und über acht Millionen Mal verkauft. Seine Fernsehfilme
wurden oft zu Einschaltquotenhits. Für sein Drehbuch zum Fernsehfilm
»Svens Geheimnis« (ARD 1995) erhielt er 1996 den kanadischen Rocky Award for
best made TV-movie und den Erich-Kästner-Preis der Film- und Fernsehhochschule
Babelsberg, sowie 1998 den Magnolia Award Shanghai für das beste internationale
Drehbuch. Den Anne-Frank-Preis erhielt er 1985 für sein Buch und den Film
»Die Abschiebung« (ZDF 1984).
Für die ARD schrieb er unter anderem mehrere Folgen der Krimireihe
»Polizeiruf 110« (1994ff), diverse Fernsehfilme wie »Tödliches Wochenende« (1999) und
»Weil ich gut bin« (2002) sowie den Tatort »Abgezockt« (2004).
Für den hr schrieb Klaus-Peter Wolf bereits die Vorabendserie »Air Albatros« (1994, Koproduktion mit SWF)
und den Tatort »Janus« (2004). Das Buch zu »Sklaven und Herren« entstand nach Motiven seines gleichnamigen
Romans aus der Reihe »Treffpunkt Tatort« (ars edition, München).
Bisher erschienen die Bände »Der Einzelgänger«, »Sklaven und Herren«, »Die Maske«
und »Die Schlange«. Band 5, »Die Rache« ist in Vorbereitung.
Für den S.Fischer-Verlag entwickelte Klaus-Peter Wolf die Kommissarin
Ann-Kathrin Klaasen, die in seiner Wahlheimat Ostfriesland ermittelt.
2007 erschien der erste Band »Ostfriesenkiller«, 2008 folgte »Ostfriesenblut«.
Klaus-Peter Wolf arbeitet nun am dritten Band, »Ostfriesengrab«, der im April 2009
erscheinen wird.
www.klauspeterwolf.de
